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Informationsveranstaltung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft bei Tegut

BU Self Scanning: Die Anwendung des Self-Scanning-Systems in den Kaiserwiesen: Tegut-Mitarbeiterin Diana Gömpel mit Roswitha Jones als Arbeitskreis-Vertreterin der Grund- und Realschulen, der Arbeitskreis-Vorsitzenden Angelika Bott-Werner und weiteren Teilnehmern (von links).


Fulda. Rund 290 Supermärkte in sechs Bundesländern mit etwa 5 200 Mitarbeitern – der Lebensmittelhändler Tegut zählt ohne Frage zu den größten und überregional bekanntesten Unternehmen Fuldas. Davon überzeugten sich jetzt rund 50 Teilnehmer des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft anlässlich eines Besuchs in der Firmenzentrale am Gerloser Weg. Organisiert wurde die Veranstaltung von der stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitskreises, Kornelia Brassel-Barth.

„Wir stehen schon seit vielen Jahren mit Tegut in Kontakt und haben bereits zahlreiche Veranstaltungen gemeinsam umgesetzt. Da sich in den zurückliegenden Jahren einige Neuerungen im Unternehmen ergeben haben, sind wir jetzt erneut zu Gast“, erklärte Angelika Bott-Werner als Arbeitskreis-Vorsitzende. 
Unter dem Motto „Was uns bewegt“ präsentierte Karl-Heinz Brand als Mitglied der Geschäftsleitung wissenswerte Zahlen und Daten über das 1947 gegründete Unternehmen. Dabei erfuhren die Gäste, dass Bio-Produkte einen Anteil von 25 Prozent des Gesamtumsatzes einnehmen. „In Universitätsstädten wie Marburg oder Jena sind es sogar bis zu 40 Prozent“, erklärte der Leiter des Bereichs Personelles und fügte augenzwinkernd hinzu: „Studenten essen weniger, aber dafür bio.“
Darüber hinaus stellte Brand einige Zukunftspläne vor – etwa die Expansion des Unternehmens in Richtung Süden. Beispielsweise seien neue Filialen in Erlangen, Fürth und Teilen Baden Württembergs vorgesehen. 
Über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen referierten Eva-Maria Eckart, Leitung Bildung und Förderung, sowie Teamleiter Benjamin Brähler. Die beiden Führungskräfte erklärten, dass die Arbeitsanforderungen im Einzelhandel durch Faktoren wie die korrekte Lagerung empfindlicher Lebensmittel, den Umgang mit komplexen Kassensystemen oder immer schneller werdende Prozesse in den zurückliegenden Jahren deutlich gestiegen seien. „Gleichzeitig sinkt das Leistungsniveau der Bewerber“, erläuterte Eva-Maria Eckart eine Herausforderung im Bereich Ausbildung. Einen positiven Aspekt hob Benjamin Brähler hervor: „Anhand der Bewerberzahlen bekommen wir den demografischen Wandel zwar bereits deutlich zu spüren, aber wir befinden uns noch immer in der glücklichen Position, eine Auswahl treffen zu können.“ 
Über das Self-Scanning-System „fluxx“ informierte Benjamin Beinroth. Bei diesem Verfahren können Kunden die Produkte mit einem speziellen Gerät selbst abscannen. „Damit ist es nicht mehr nötig, die Ware aus dem Einkaufswagen herauszuholen und auf ein Kassenband zu legen – es kommt also zu einem Rollentausch an der Kasse. Der Kunde profitiert von kürzeren Wartezeiten, gleichzeitig ergeben sich Effizienzgewinne für das Unternehmen“, erklärte der Informatik-Leiter die Vorteile des neuen Verfahrens, das vor einem Jahr  in der Filiale in den Kaiserwiesen als Pilotprojekt gestartet ist. In diesem Tegut-Markt konnten sich die Gäste persönlich von der Handhabung des „fluxx-Systems“ überzeugen. Von der Koordinatorin des „fluxx-Verfahrens“, Diana Gömpel, und Filial-Geschäftsführer Kai Schormann erhielten die Arbeitskreis-Teilnehmer eine praktische Einweisung und konnten ihren Einkauf persönlich scannen. 
Zum Abschluss der Veranstaltung zeigten sich die Gäste sehr beeindruckt: „Das `fluxx-Verfahren´ kannte ich bis dato noch nicht. Ich finde die Innovationskraft von Tegut einfach klasse – ganz gleich, ob es sich um technische Entwicklungen oder das Engagement für Bio-Produkte handelt. Dieses Vorgehen ist beispielgebend für andere Unternehmen“, sagte Angelika Bott-Werner.

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